Die Ausstellung zeigt sowjetische Architektur, wie sie in einer kurzen Periode zwischen 1922 und 1935 entstehen konnte, bevor unter Stalin die Freiheiten der Architekten zugunsten einer monumentalen Baukunst radikal beschnitten wurden. Sowjetische Architekten erarbeiteten in dieser kurzen Phase Entwürfe, die auch im restlichen Europa zukunftsweisend und stilprägend wurden. Sie verkörpern die Energie und den Optimismus der Zeit nach der Revolution von 1917.
Die Schau zeigt drei Teile, die sich kongenial ergänzen: Alte Fotografien dieser Gebäude aus den 1920er und -30er Jahren und aktuelle Aufnahmen des britischen Fotografen Richard Pare treten in den Dialog mit Kunstwerken bedeutender russischer Avantgardisten wie El
Lissitzky, Alexander Rodtschenko, Wladimir Tatlin. Die ruhmreichen Jahre der Sowjetkunst und –architektur verdeutlichen auch, welches inspirierende Potenzial in einer Linie oder geometrischen Form steckt.
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