Potsdams prächtigstes Palais

Auf Geheiß von Friedrich dem Großen entstanden, waren die Hiller-Brandtschen Häuser das erste Bürgerpalais Potsdams. Viele weitere wurden noch gebaut, doch bis heute ist das barocke Meisterwerk am einstigem Prachtboulevard das Schönste seiner Art geblieben. Bald wird hier wieder elegant gewohnt: die Hiller-Brandtschen Häuser werden saniert.

Sein Potsdam sollte glänzen, mindestens so wie die anderen europäischen Metropolen. Friedrich der Große wünschte sich ein stattliches Outfit für seine märkische Residenz. Direkt vom Alten Fritz erhielt der aufstrebende Architekt Georg Christian Unger den Auftrag, ein erstes Bürgerhaus zu entwerfen, das den königlichen Schönheitsidealen entsprach. Als Vorlage dienten Pläne berühmter englischer und italienischer Baumeister .

Hiller-Brandtsche Häuser Potsdam Fassaden-Ausschnitt
Sinnlich im Sinne Friedrich des Großen: aufwändig gestaltete Fassade der Hiller-Brandtschen Häuser. Foto: Sven Hoch
Unger schuf ein prächtiges dreigliedriges Gebäudeensemble, mit klar strukturierter und symmetrischer Fassade. Überlebensgroße Statuen krönen die Häuser und spannen den Bogen bis in die Antike. Ein Blickfang, ein wahrer Palast war entstanden für ganz normale Bürger. Das erste Bürgerpalais Potsdams, 1769 fertiggestellt. König und Potsdamer waren begeistert. Für Unger aber war es der berufliche Durchbruch. Fortan konnte er sich vor Aufträgen kaum retten: mehrere hundert Häuser baute er allein in Potsdam. Allein Ungers unerschöpflicher Schaffenskraft also verdanken wir eine gehörige Portion des architektonischen Charmes, den wir heute an der Havelstadt so schätzen.

Als sein Meisterwerk aber gilt bis heute eben jenes erste Palais, das die vorlaute Potsdamer Schnauze schnell mit dem Namen seiner Erstbewohner, dem Kaufmann Johann Friedrich Hiller und dem Schneidermeister Johann Gebhardt Brandt versah: die Hiller-Brandtschen Häuer. (Mehr zur Architektur und Geschichte der Hiller-Brandtschen Häuser in meinem Post „Ungers großer Wurf“)

In den letzten Jahren aber hat der schöne Bau gelitten. Er war Spielball seltsamer Interessen. Mal Hotel, mal Hostal, mal was auch immer – Ideen gab es viele, allein ein tragfähiges Nutzungskonzept hat offenbar immer gefehlt. Als „unendliche Geschichte“ betitulierte die Potsdamer Presse (PNN) dieses triste Trauerspiel. Jetzt aber hat ein seriöser und solventer Investor das denkmalgeschützte Gebäude erworben. Nun endlich werden die Hiller-Brandtschen-Häuser umfassend saniert.

Hiller-Brandtsche Häuser Potsdam Fassade an der Dortusstraße
Unendliche Geschichte mit Happy End: Die Hiller-Brandtsche Häuser werden wieder zu einem prächtigen Bürgerpalais. Das Foto zeigt die Fassade an der Dortusstraße. Foto: Sven Hoch
Moderne Wohnwelten im friderizianischem Gewandt
Bald darf also wieder elegant gewohnt werden im ersten Bürgerpalais am Platze. In dem epochalen Bauwerk entstehen insgesamt 40 hochwertige Eigentumswohnungen. Zwischen 40 und 120 Quadratmetern groß, bieten die Ein- bis Fünf-Zimmer-Suiten ihren zukünftigen Bewohnern genug Platz, um sich ganz königlich zu entfalten. Einem Palais wirklich würdig sind dann auch die inneren Werte: historische Dielenböden oder erlesenes Holzparkett, edle Armaturen und elegante Beschläge setzen Akzente und schaffen in den bis zu vier Meter hohen Räumen ein großzügiges komfortables Ambiente im herrlichen friderizianischem Gewandt. Die rückseitige Hoffläche wird neu gestaltet. Eine kleine grüne Oase soll hier erblühen, auch Stellplätze sind vorgesehen.

Vorne raus: Potsdams Historie und City! Hinten raus: Havel und Landschaftspark!
Die Hiller-Brandtschen Häuser befinden sich in exponierter Lage direkt an der Breiten Straße. Die einstige königliche Prachtstraße verband das Potsdamer Stadtschloss mit Sanssouci. Aus den hohen Fenstern der Hiller-Brandtschen Häuser fällt der Blick auf viele berühmte Bauwerke, wie z.B. das benachbarte Predigerwitwenhaus mit der kurfürstlichen Büste über dem Portal oder vis-a-vis das „Große Militärwaisenhaus“ mit seiner beeindruckenden Kuppel. Schräg gegenüber liegt das einstige Ständehaus. Es stammt auch aus Georg Ungers Feder und beherbergt heute das Naturkundemuseum. Und am östlichen Horizont kündigen Baukräne bereits die baldige Wiederauferstehung des Stadtschlosses an.

Die Potsdamer Innenstadt liegt direkt vor der Tür, pardon, den Portalen. Die charmante Einkaufs- und Flaniermeile entlang der Brandenburger Straße und das pittoresken Holländerviertel sind gerade einmal einen Steinwurf weit entfernt. Fußläufig oder alternativ ist auch der Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu erreichen. Von dort aus sind es gerade einmal 20 Minuten bis zum Kudamm: schnelle Stadt- und Regionalbahnen sorgen für hervorragende Verbindungen ins Zentrum Berlins.

Verlässt man dagegen die Hiller-Brandtschen Häuser über den Hof, so sind es nur ein paar Schritte gen Süden, bis man an den Ufern der malerischen Havellandschaft steht – Marina und Bootsanleger inklusive.

Zurück in die schöne Zukunft
Vielbefahren und ohne Grün – noch gehört die Breite Straße nicht zu Potsdams ersten Adressen. Doch das wird sich ändern. Der weite Boulevard soll – das ist erklärtes Ziel der Potsdamer Stadtoberen – wieder in repräsentativem Glanz erstrahlen. Viele der hier gelegenen herrlichen Bauten aus Preußens Glanz- und Gloria-Zeit sind bereits restauriert worden. Die Vorbereitungen für die Rekonstruktion der Garnisonskirche sind ebenfalls weit fortgeschritten. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis dieser filigrane Sakralbau mit seinem einst fast 90 Metern hohen Turm und dem markanten Glockenspiel wieder das Straßenbild prägen wird.

Grosses Militärwaisenhaus Potsdam Breite Straße
Aussicht auf Potsdam Historie und friderizianische Baukunst: Blick aus den Hiller-Brandtschen Häusern auf das einstige "Große Militärwaisenhaus" mit der weithin sichtbaren goldenen "Caritas"-Figur auf der imposanten Kuppel. Der fast zeitgleich mit den Hiller-Brandtschen-Häusern errichtete Komplex gilt als Potsdams größtes barockes Gebäudeensemble. Foto: Sven Hoch
Schon mitten im Aufbau befindet sich das Potsdamer Stadtschloss. Es wird Sitz des brandenburgischen Landtags und den optischen Abschluss der „Breiten Straße“ bilden. Vielleicht entsteht auch der einstige Lustgarten wieder. Der heutige Verkehr soll über eine Umgehungsstraße abgeleitet werden, die Breite Straße selbst wird dann stark zurückgebaut. Weite Bürgersteige und eine Bepflanzung der Straßenräume bringen das verloren gegangene königliche Kolorit zurück. Dann können die Potsdam und ihre Gäste wie einst zu Zeiten des Alten Fritz wieder unter lauschigen Linden vom Stadtschloss zum prächtigsten Bürgerpalais der Stadt flanieren: den Hiller-Brandtschen Häusern.

Potsdam: wirtschaftliche Dynamik plus hohe Lebensqualität
Diese Szenario von der Rückkehr des friderizianischen Prachtboulevards ist einer der Gründe, die die Hiller-Brandtschen Häuser aus meiner Sicht zu einem so vielversprechenden Immobilien-Investment machen. Aber da ist auch Potsdam selbst. Die Stadt entwickelt sich unglaublich dynamisch. Sie gilt als die Boomtown der gesamten Region Berlin-Brandenburg. Als hochattraktiver Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zieht Potsdam Unternehmen und Forschungsabteilungen aus ganz Europa an. In ihrem Gefolge kommen immer mehr hochqualifizierte und gut bezahlte Arbeitskräfte in die Havelstadt.

Und die freuen sich über eine Lebensqualität, die ihresgleichen sucht. Die berühmte Park- und Seenlandschaft, das waldreiche Umland, der besondere Charme der alten preußischen Residenzstadt mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot und nicht zuletzt die Nähe zu Berlin – das alles macht Potsdam unglaublich liebens- und begehrenswert. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen hier leben wollen. Mehr Einwohner aber bedeuten eine stetig zunehmende Nachfrage nach dem ohnehin schon knappen Wohnraum. Weiter steigende Miet- und Immobilienpreise sind die unvermeidliche Folge.

Viele gute Gründe also für das Projekt Hiller-Brandtsche Häuser. Es verspricht nicht nur stabile Werthaltigkeit der Investition, sondern birgt auch ein überdurchschnittliches Wertsteigerungspotential. Zumal Erwerber einer Wohnung in dem herrlichen Bauwerk auch noch in den Genuss einer besonderen staatlichen Förderung kommen: Selbstnutzer oder Kapitalanleger werden voraussichtlich gut 50 % des Kaufpreises ihrer Wohnung als Denkmalschutz-AfA steuerlich absetzen können.

Infos zum Projekt & Kontakt
Wer weitere Details zu den Hiller-Brandtschen Häusern wissen möchte und/oder sich für eine der Wohnungen in Potsdams prächtigstem Bürgerpalais interessiert, kann die gewünschten Informationen (z.B. Grundrisse/Preise) über dieses Kontaktformular direkt anfordern.

Lesetipp:
„Ungers großer Wurf“ – Zur Architektur und Geschichte der Hiller-Brandtschen Häuser in Potsdam

Gesamtansicht Hiller-Brandtsche Häuser Potsdam
Georg Ungers Meisterwerk: Die Hiller-Brandtschen Häuser, Potsdams erstes und wohl auch noch immer prächtigstes Bügerpalais.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.