Französische Noblesse in preußischen Landen

Die noble Eleganz der Rothschilds, die geradlinige Schlichtheit des Frühklassizismus und die idyllische Ruhe der Mark Brandenburg: Schloss Güterfelde, malerisch in der Parforceheide zwischen Potsdam und Berlin gelegen, vereinigt fast gegensätzliche Attribute zu einem ganz speziellen Ambiente.

Wenn das Märchenschloss reden könnte, hätte es viel zu erzählen: von einem unglücklichen Lottokönig und seiner mannstollen Frau und leichtlebigen Töchtern, einem preußischen Kriegsminister und von Bismarcks Bankier, der neben Preußens Eisenbahnen auch dessen Kriege finanzieren half – sie alle haben hier gewohnt. Der schillernden Geschichte des Schlosses Güterfelde und seiner bemerkenswerten Architektur habe ich ja bereits einen ausführlichen Post gewidmet. Jetzt geht es um die Zukunft des Gemäuers. Derzeit steht das denkmalgeschützte Herrenhaus aus Preußens „Belle Epoque“ noch leer und ist ziemlich heruntergekommen. Die Pläne für die Sanierung sind aber schon gemacht, ich habe einen ersten Blick darauf geworfen. Komfortable „Zuhause“ für Menschen, die unmittelbar vor den Toren Berlins und Potsdams im Grünen wohnen möchten werden hier entstehen.

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Erfahrener Bauträger und ökologische Bauprinzipien
Realisiert wird das Projekt von dem auf die Sanierung von denkmalgeschützten Wohnimmobilien spezialisierten Bauträger Terraplan. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten erfolgreich in Potsdam und Berlin aktiv. Im ersten Bauabschnitt entstehen insgesamt 36 Wohnungen. Das Schlossgebäude selbst bietet dabei Platz für 27 „Schlossuiten“ in variablen Größen von 40 – 115 Quadratmetern Wohnfläche. Weitere neun z.T. reihausähnliche Einheiten, jeweils zwischen 100 und 120 Quadratmetern groß, beherbergt der östliche, ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Seitenflügel. Bei diesem handelt es sich übrigens um einen bauökologisch besonders interessanten Lehmbau! In einem späteren, zweiten Bauabschnitt erfolgt dann der Umbau des ehemaligen Heizhauses zu drei Reihenhäusern, von denen jedes über einen privaten Garten, Ost- und Westterrassen und PKW-Stellplätzen verfügt. Der dritte und letzter Bauabschnitt umfasst schließlich den Neubau des westlichen Seitenflügels, der in Proportionen und Lage den bereits vorhandenen östlichen Seitenflügel (Bauabschnitt 1) spiegeln und so auf harmonische Weise ergänzen wird. Natürlich soll Schloss Güterfelde ein grünes (Wohn-)Denkmal werden: in höchstem Maße umweltverträglich, energetisch und wirtschaftlich effizient. Konkret heißt das nicht nur eine zeitgemäße Dämmung der Gebäude und die Installation eines ökologischen Entwässerungssystems sondern auch die Errichtung eines eigenen Blockheizkraftwert im Keller des Hauptgebäudes, das alle Wohnungen mit Wärme und Strom versorgt.

Leben wie die Rothschilds und der preußische Adel
Viel Wert legen die Planer darauf, die ganz besondere Gestalt und das Ambiente des Schlosses wieder sicht- und spürbar zu machen. Das schließt natürlich den Erhalt bzw. die Restaurierung der architektonischen Stilelemente an Fassaden und im Inneren des Gebäudes ein. So sollen beispielsweise die Dächer der Seitenflügel in Anlehnung an die ursprünglichen, frühklassizistischen, vom preußischen Baumeister David Gilly entworfenen Proportionen des Hauses rekonstruiert werden. Auch die aus späteren Epochen stammenden markanten Gebäudemerkmale wie zum Beispiel die Seitentürme, die spektakuläre Aussichtsplattform auf dem Hauptturm oder die riesige Loggia auf der Südseite des Baus werden sorgsam erhalten. Jede Wohnung wird ihre individuellen Besonderheiten haben, hier ist ein Turmzimmer oder die Dachterasse, dort gewölbte Decken oder Licht aus drei Himmelsrichtungen. Vor allem aber möchten das Team um Architekt Uwe Licht und Landschaftsplanerin Sybille Maximiliane Herlan den zukünftigen Schlossdamen und- herren das exquisite Lebensgefühl des Wohnens auf einem edlen Landsitz vermitteln. Dazu gehört nicht nur der atemberaubende Blick aus dem Wohn- oder Schlafzimmerfenster auf den „eigenen“ Schlosspark, sondern auch Annehmlichkeiten wie der eigene Weinkeller oder der allen Bewohnern und ihren Gästen zugängliche großzügige Wellnessbereich im Souterrain des Haupthauses.Kleine, luxuriöse Details, damit sich jeder ein bisschen so wie Baron von Rothschild fühlen kann. Dessen nobles Landschloss Ferrières war Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich das Vorbild für den Umbau des Anwesens in Güterfelde.

Fotogalerie „Schloss Güterfelde – Château de Roon“Zum Start auf ein Bild klicken!

Grafik Lage GüterfeldePerfekte Lage: Verkehrsgünstig, ruhig, grün
Ein Domizil im Schloss Güterfelde wird vor allem für diejenigen hoch attraktiv sein, die in Potsdam, im Berliner Süden oder dem prosperierenden Speckgürtel am südlichen Rand der deutschen Hauptstadt mit seinen Technologiezentren um dem bald Realität werdenden neuen internationalen Flughafen BBI arbeiten. Schon jetzt sind die genannten Orte in wenige Fahrminuten (Potsdam: 15 Minuten, Berlin-Zentrum 30 Minuten) erreichbar, noch schneller wird es gehen, wenn 2014 die neue Schnellstraße fertiggestellt ist, die Potsdam dann mit Schönefeld verbindet.

Doch das wirklich Besondere an der Lage dieser edlen Immobilie ist ihre Lage inmitten der herrlichen Natur- und Kulturlandschaft der Parforceheide – gefühlt meilenweit weg von Stress und Hektik der angrenzenden Städte. Die umliegenden Wälder fordern zu sportlichen Aktivitäten und ausgedehnten Spaziergängen geradezu auf, wer abends nicht mehr weg will, wird sicherlich auch im Schlosspark Ruhe und Entspannung finden. Romantiker und amphibisch Veranlagte unter den zukünftigen Schlossbewohnern werden sicherlich den nur wenigen Schritten entfernten Güterfelder Haussee zu ihrem Lieblingsort erklären.

Staatlich geförderte Markenimmobilie
Der Bauträger hat das gesamte Vorhaben zur Sanierung, Umwandlung und Ergänzung des Gebäudeensembles von Schloss Güterfelde unter der Bezeichnung „Château de Roon“ registriert. Dieser Name ist exzellent gewählt. Zum einen beschreibt er eindrucksvoll das Wohnambiente nach Fertigsstellung des Projekts: französische Noblesse in preußischen Landen. Zum anderen verknüpft er die Geschichte des Anwesens mit seiner Zukunft: Namensgeber Albrecht Graf von Roon war Mitte der vorletzten Jahrhunderts nicht nur preußischer Kriegs- und Premierminister sondern auch Herr von Schloss Güterfelde gewesen. Für Erwerber – egal ob Kapitalanleger oder Selbstnutzer – besonders interessant ist außerdem, dass voraussichtlich etwa zwei Drittel des Kaufpreises dank staatlicher Förderung für die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude steuerlich absetzbar sein werden. Die Fertigstellung der einzigartigen “Suiten” in Schloss und Seitenflügel ist für Ende 2012 geplant. Jetzt werden nur noch die neuen Schlossdamen- und herren gesucht.

Infos & Kontakt
Wer weitere Details zur Sanierung des Schlosses Güterfelde bei Potsdam und/oder zu den einzelnen Wohnungen (Grundrisse, Preise) wissen möchte, kann diese Informationen hier direkt per Mail oder telefonisch (030-887062026) beim Berliner Partner des Bauträgers, der Nova Finis Consulting GmbH, anfordern. Natürlich können auch Besichtigungstermine für das Schloss angefragt bzw. vereinbart werden.

Lesetipp:
„Wenn ein Mächenschloss zu erzählen beginnt …“ – Zur Geschichte und Architektur des Schlosses Güterfelde

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