Wohnen am Nabel von Babelsberg

Eine ruhige, fast ländliche Atmosphäre liegt über dem Neuendorfer Anger. Dabei liegt das weite, grüne Oval mitten in der Stadt: es ist der historische Kern von Babelsberg, dem Lieblingsviertel vieler Potsdamer. Direkt an diesem Platz entstehen nun in einem denkmalgeschützten Schulzenhaus elegante Wohnungen.

Babelsberg ist heute vor allem als Medienstandort bekannt. Hier befinden sich nicht nur die weltweit geschätzten Film- und Fernsehstudios, sondern auch der Hauptsitz des RBB (Radio Berlin Brandenburg) und die renommierte Hochschule für Film und Fernsehen. Zwischen dem Berliner Nobelbezirk Bezirk Zehlendorf und der Potsdamer Innenstadt gelegen, hat sich Babelsberg aber auch zu einem der beliebtesten Wohnlagen in der brandenburgischen Landeshauptstadt entwickelt. Ganze Straßenzüge mit prächtig restaurierten Gründerzeitfassaden, elegante Villenviertel, großzügige Park- und Grünflächen, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, ein abwechslungsreiches kulturelles und kulinarisches Angebot – Potsdams größter Stadtteil bietet ein entspanntes und dennoch facettenreiches Ambiente. Das zudem noch gut erreichbar ist: mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln gelangt man schnell ins Zentrum von wahlweise Potsdam oder Berlin. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen hier wohnen und leben möchten.

Der Nabel von Babelsberg
Dabei war der Anfang der Babelsberger Erfolgsgeschichte klein und unscheinbar. Die erste bekannte Ansiedlung auf dem Gebiet des heutigen Babelsberg war der kleine Ort Neuendorf, angelegt um einen ovalen Platz mit einer Kirche, dem Anger. Diesen Platz, quasi der Nabel von Babelsberg, gibt es noch heute. Er liegt nur wenige Gehminuten vom S-Bahnhof Babelsberg entfernt. Wer sich dann vom Lutherplatz aus den Neuendorfer Anger betritt, fühlt sich von der Stadt direkt ins Ländliche versetzt. Die angenehme Weite des grünen Areals und die achteckige Kirche am Südende des früheren Dorfplatzes fallen sofort ins Auge. Das gelbliche Oktogon ist nicht das erste Gotteshaus an diesem Ort, auch wenn es heute als „Alte Neuendorfer Kirche“ bekannt ist. 1853 geweiht, ersetzte der auf Veranlassung von Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV errichtete Bau seinen maroden Vorgänger. Heute ist der frisch renovierte Sakralbau vor allem bei Brautpaaren beliebt: das Potsdamer Standesamt betreibt hier seine romantische Außenstelle.

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Rund um den Platz findet sich ein für das Auge angenehmer weil zurückhaltender Stilmix ländlicher und städtischer Architektur aus der Zeitspanne vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert. Charakteristisch die Bebauung am Nordende des Angers: neben einer repräsentativen Stadtvilla aus der Gründerzeit stehen zwei kleine Kolonistenhäuser, die in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Die beiden denkmalgeschützten Katen mit den Hausnummern 16 und 17 sind gerade aufwändig restauriert worden. Drei Grundstücke entfernt wird derselbe Bauträger jetzt ein neues Projekt realisieren.

„Das Comeback des alten Schulzenhauses
Das Haus mit der Nummer 13 steht an der Ostseite des Neuendorfer Angers – vis-a-vis des kirchlichen Achtecks. Das zweistöckige Gebäude wurde 1684 in Fachwerkbauweise als repräsentativer Amtssitz für den sogenannten Lehnschulzen errichtet. Als Gemeindevorsteher trieb der nicht nur die fälligen Abgaben an den brandenburgischen Markgrafen ein, sondern war auch Dorfrichter. Hinter den dicken Butzenscheiben seiner Amtsstuben fanden regelmäßig Dorf- und Gerichtsversammlungen statt. Mehr als zwei Jahrhunderte blieb das Schulzenhaus mehr oder weniger in seinem ursprünglichen Zustand bis es um 1900 vom Potsdamer Ingenieur und Architekten Hugo Menze erworben wurde. Der baute seinen neuen Wohnsitz ganz nach den eigenen Vorstellungen von Komfort und Status um. So bereicherte der neue Eigentümer die Straßenfassade um ein Erkertürmchen und einen bis heute erhaltenen, teilweise verglasten Holzerker. Die Hofseite ergänzte Menze um einen Rundturm und einen Wintergarten. Er ließ große Sprossenfenster einsetzen, um für Helligkeit im ganzen Haus zu sorgen. Die repräsentativen Räume schließlich stattete er mit einer edlen Holztäfelung im Jugendstil aus.

Von all dem ist nicht mehr viel zu sehen, obwohl das Gebäude seit einigen Jahren unter Denkmalschutz steht. Die Fassade ist verschmutzt, das Haus selbst derzeit unbewohnt. Doch das wird sich bald ändern. Das Gebäude soll unter Berücksichtigung seiner Geschichte, den architektonischen Eigenheiten und dem heutigen Stand der Bautechnik umfassend saniert werden. Das historische Erscheinungsbild wird dabei in Anlehnung an Menzes elegante Gestaltung rekonstruiert. Verläuft alles nach Plan, können in den alten Gemäuern bereits Anfang 2013 neun außergewöhnliche Wohnungen bezogen werden. Mit Größen zwischen 60 und 116 Quadratmetern Fläche und zwei bis drei Zimmern bieten die einzelnen Suiten modernsten Wohnkomfort und Raum für unterschiedlichste Ansprüche und Bedürfnisse. Alle Einheiten werden über eine Terrasse oder einen Balkon sowie einen Stellplatz im Hof verfügen.

Investition mit hervorragender Perspektive und hoher staatlicher Förderung
Alle neun Suiten im einstigen Schulzenhaus werden als Eigentumswohnungen zum Kauf angeboten. Die zentrale Lage in Babelsberg macht das Projekt sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger sehr attraktiv. Denn gute Wohnungen sind in Potsdam und im angrenzenden Südwesten Berlins ein äußerst rares Gut. An dieser Situation wird sich mittelfristig – und aller Voraussicht nach auch langfristig – kaum etwas ändern. Beste Voraussetzungen also für sichere und steigende Mieteinahmen und langfristigen Wertzuwachs der Immobilie. Das sieht auch das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom vergangenen Freitag (8. Juli 2011, Seite 32 f) so: Potsdam gehört zu den wenigen Standorten in Deutschland, in denen einer aktuellen Studie zufolge die durchschnittlichen Immobilienpreisen auch in Zukunft weiter steigen werden!

Gründe genug, die den Erwerb einer Wohnung in diesem Objekt interessant für all diejenigen machen können, die in Potsdam oder im Süden Berlins auf der Suche nach den eigenen vier Wänden und/oder nach einem vielversprechenden Immobilieninvestment sind. Zumal Selbstnutzer wie Kapitalanleger sich noch über eine zusätzliche kräftige Finanzspritze freuen dürfen: nach den Prognosen des Bauträgers werden rund 60 Prozent des Kaufpreises dank staatlicher Förderung für die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes steuerlich absetzbar (Denkmal-AfA) sein.

Infos & Kontakt
Wer weitere Einzelheiten zu diesem Projekt am Neuendorfer Anger oder zu den einzelnen Wohnungen (Grundrisse, Preise) wissen möchte, kann weitere Informationen hier direkt über diesen Link per Mail anfordern.

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