Immobilien in Halle: Beste Bedingungen für Kapitalanleger

In Halle an der Saale sind Immobilien auch in Zukunft eine sichere Anlage, denn die Nachfrage nach Wohnraum wächst und lässt Kauf- und Mietpreise weiter steigen. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse des Hallenser Immobilienmarkts, den die Zeitschrift „Capital“ in ihrer aktuellen Ausgabe 06/2011 veröffentlicht hat.

„Zeitenwende“ – so überschreibt „Capital“-Autor Martin Große seinen Artikel zum Immobilienmarkt in Halle. Ein passender Titel wie ich finde. Denn die von vielen Nichthallensern kaum wahrgenommene Saalestadt ist längst aus dem Schatten des großen Nachbarn Leipzig herausgetreten. Halle hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt – wirtschaftlich, kulturell, architektonisch, freizeittechnisch. Die Stadt bietet mittlerweile eine enorm hohe Lebensqualität. Kein Wunder, dass in Studentenkreisen Sprüche wie dieser zirkulieren: „Wer nach Halle kommt, weint immer zweimal. Das erste Mal, wenn er/sie die Zulassung zum Studium in Halle bekommt. Das zweite Mal, wenn das Studium zu Ende ist und er/sie die Stadt wegen eines Jobs am anderen Ende der Republik verlassen muss.“ Die schrecklichen Vorstellungen von einem öden Studentenleben inmitten grauer Plattenbauten – weil man die Stadt nicht kennt. Dann die tiefe Trauer, weil dieses mittlerweile so liebgewonnene Ambiente in der wundervoll restaurierten Saale-Perle aufgegeben werden muss.

Fotogalerie “Halle an der Saale: liebevoller Charme statt graue Diva” – Alle Bilder © 2011 Sven Hoch. – Zum Start auf ein Bild klicken!

Halle ist ein teures Pflaster
Der positive Wandel der Stadt schlägt sich in den Kosten fürs Wohnen nieder. In Halle müssen Mieter im Schnitt deutlich mehr für Ihre Wohnung berappen als für ein vergleichbares Domizil in Leipzig oder Dresden. Tendenz weiter steigend, den der Wohnungsmarkt in der größten Stadt Sachsen-Anhalts ist – anders als in Leipzig oder Dresden – nahezu leergefegt. Kaum zu glauben, aber wahr! „Capital“ nennt gleich eine ganze Reihe an Gründen, warum Mieten und Kaufpreise in Halle wohl auch zukünftig weiter steigen werden:

  • Halle galt bei Investoren lange als nicht besonders attraktiv. Daher wurde anders als in vielen anderen Städten nicht im Übermaße saniert. Tatsächlich wurden stets nur so viele Wohnungen auf den Markt gebracht, wie er auch aufnehmen konnte. Eine gesunde, stabile Entwicklung des Angebots- und Preisniveaus war die Folge.
  • Halle hat sich zu einem bedeutenden Wissenschaftsstandort entwickelt. Mittlerweile studieren rund 20.000 Menschen an der Martin-Luther-Universität und anderen Instituten. Immer mehr Wissenschaftler, Universitätsangestellte und Studierende benötigen eine Bleibe.
  • Die wiederstarkende chemische Industrie bei Leuna und Buna (südlich von Halle) zieht stetig neue Fachkräfte an. Deren Zuzug heizt die Nachfrage nach Wohnraum weiter an. Ähnliches gilt wohl auch für das Umfeld des internationalen Flughafens Leipzig/Halle, der sich zu einem international bedeutenden Luftfrachtdrehkreuz entwickelt hat.
  • Die Gesamtbevölkerung Halles wächst wieder.
  • Bauland für Wohnungsbauprojekte ist in der Stadt kaum zu haben – es gibt so gut wie keine Reserveflächen mehr.

Beliebt und begehrt: Kröllwitz und Paulusviertel
Dabei sind laut „Capital“ die nördlichen Stadtteile besonders begehrt. Die Villenviertel in Kröllwitz und Dölau sowie das Giebichensteinviertel gehören zu den besten Wohnlagen in Halle. Sie liegen direkt an der Saale, von hier ist es nicht weit ins Zentrum oder zum neuen Weinbergcampus der Martin-Luther-Universität. Auch die von schönen Gründerzeitbauten gesäumten Straßenzüge rund um die Pauluskirche haben sich in den letzten Jahren zu einem äußerst beliebten Kiez entwickelt. Nicht nur wegen guter Schulen und dem ein oder anderen Bioladen gilt das Paulusviertel mittlerweile als bevorzugtes Wohngebiet für junge Familien und Singles mit gutem Einkommen. Dieser Stadtbezirk bietet in Parks und kleinen Plätzen viel Grün mitten in der Stadt. Dank seiner Lage unmittelbar nördlich der Altstadt lässt sich vom Paulusviertel das Meiste bequem per Fahrrad oder per pedes erreichen.

Die Nettokaltmieten in diesen attraktiven Quartieren liegen laut „Capital“ zwischen 5,50 und 10,00 Euro pro Quadratmeter, die Kaufpreise für eine Eigentumswohnung schwanken je nach Lage, Alter und Zustand zwischen 1.100 und 2.100 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Und wie bereits dargelegt: Mieten und Kaufpreise werden wohl weiter anziehen. Kein Wunder also, dass „Capital“ Immobilien in Paulusviertel & Co. als sehr attraktives Investment ansieht. Insbesondere für Kapitalanleger lohne sich in Halle.

Denkmalschutz-Immobilien besonders lukrativ
Ganz besonders gilt dies – da möchte ich die „Capital“-Analyse ergänzen – wenn Investoren neben einer attraktiven Mietrendite und Wertentwicklung auch noch erhebliche Steuervorteile nutzen können – wie z.B. beim Erwerb einer Denkmalschutz-Immobilie. Dank der im Vergleich zu Städten wie Berlin und Potsdam recht niedrigen Grundstückspreise in Halle können dann sogar bis zu 80 % des Kaufpreises steuerlich geltend gemacht werden (Denkmalschutz-AfA nach § 7i des EStG).

Natürlich gibt es wirklich überzeugende Denkmalschutz-Projekte auch in Halle nicht wie Sand am Meer, da muss man schon genau hinschauen. Ein interessantes Objekt in guter bis sehr guter Wohnlage, ein in Sanierung und Umbau solcher Baudenkmale erfahrener Bauträger und ein angemessener Kaufpreis bleiben dabei immer Grundvoraussetzungen, damit mit einem solchen Immobilieninvestment der gewünschten Erfolg erzielt werden kann. Aus meiner Sicht besonders vielversprechende Denkmalschutz-Projekte in Halle stelle ich daher zukünftig in lockerer Folge unter der Rubrik „Projekte in anderen Regionen“ vor.

Lesetipp:
Capital Immobilienkompass Halle – „Zeitenwende: Die besten Wohnlagen in Halle an der Saale“ (inkl. Karte)

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