Das „Cumberland“ (2): Wohnen im Adlon des Westens

Ein Berliner Unternehmer-Trio hat im vergangenen Jahr das legendäre „Haus Cumberland“ gekauft und startete jüngst die Vermarktung ihres Konzepts. Danach ist der vordere Gebäudeteil am Kudamm und um den ersten Innenhof für Einzelhandelsflächen und Büros reserviert. Für die an Berlins Prachtboulevard angrenzenden historischen Säle sehen die Pläne auch ein Restaurant vor, das sich „in seinem Charme und seinen Dimensionen“ – und hoffentlich auch mit seiner Küche – an dem legendären Pariser Lokal „La Coupole“ orientieren soll.

Die Fassaden werden sorgfältig nach den historischen, vom Adlon-Architekten Robert Leibnitz entworfenen Originalplänen restauriert, die drei Innenhöfe in Anlehnung an die ursprüngliche Gestaltung wieder hergerichtet. Die Gebäudetrakte, die den mittleren und vom Kudamm aus betrachtet – hinteren Hof umschließen, sollen für Wohnzwecke entwickelt werden. Nach einer aufwändigen Sanierung des Baus werden in den vier Obergeschossen etwa hochwertige 180 Wohnungen errichtet. Die Einheiten verfügen über zwei bis vier Zimmer und sind zwischen 50 und 120 Quadratmetern groß. Die Dächer werden ebenfalls ausgebaut, zwanzig Penthäuser finden hier ihren Platz. Diese bis zu 290 Quadratmeter großen Luxusdomizile sind teilweise als Maisonette mit eigenen Dachterrassen ausgelegt. Das Parkplatz-Problem wird elegant durch eine von der Lietzenburger Straße aus zugängliche Tiefgarage gelöst. Die Fertigstellung der Wohnungen ist für Ende 2012 geplant.

Fotogalerie „Haus Cumberland im März 2011“ – Alle Bilder © 2011 Sven Hoch. – Zum Start auf ein Bild klicken!

Durchdachtes Konzept
Ich habe mir die unterschiedlichen Wohnungstypen, Grundrisse und Ausstattungsmerkmale anschauen können. Schnitte, Ausstattung und Dienstleistungspaket (z.B. Concierge-Service, Sicherheit) überzeugen, genau wie die Planungen und Konzeption insgesamt. Kein Wunder, steckt doch mit der Profi-Partner AG ein in der Sanierung denkmalgeschützter Objekte außerordentlich erfahrener Bauträger hinter dem Projekt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die zukünftigen Bewohner dieser eleganten, großzügigen und wirklich exklusiven Behausungen ein Wohngefühl genießen, wie es Fedor Berg sich einst in seinen Visionen für die Gäste seines Boarding-Palastes (das heutige „Cumberland“) gewünscht hat: residieren in stilvollem, weltstädtischem Ambiente mit allem Komfort, den die heutige Technik und Baukunst bietet.

Attraktive Eigentumswohnungen zur Kapitalanlage und Selbstnutzung
Alle Wohnungen werden als Eigentumswohnungen verkauft. Eine seltene Gelegenheit, eine Wohnung in einer der attraktivsten Top-Lagen Berlins zu erwerben. Wer in der deutschen Hauptstadt ein vielversprechendes Investment tätigen will und/oder auf der Suche nach wirklich außergewöhnlichen eigenen vier Wänden ist, kommt meiner Meinung nach derzeit am „Haus Cumberland“ nicht vorbei. Zumal das Projekt sowohl für Selbstnutzer als auch für Kapitalanleger noch ein weiteres, besonders lukratives Schmankerl bereithält: bei den meisten Wohnungen wird etwa die Hälfte des Kaufpreises dank staatlicher Förderung für die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes steuerlich absetzbar sein. Daher muss man kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass der Verkauf der Wohnungen nicht allzu lange dauern wird. Schon jetzt – eine Woche nach Verkaufsstart – ist die Nachfrage bei den Vertriebspartnern des Bauträgers riesig. Diejenigen, die sich für Wohnungen im „Cumberland“ interessieren, sollten sich also echt sputen!

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