Mauerparksuiten: Leben auf Berliner Art

Der Gleimkiez im Prenzlauer Berg: berlinerischer geht’s fast nimmer. Es ist sicher nicht das piekfeine, glatt gebügelte, parfümierte Berlin der bürgerlichen Stadtteile wie Wilmersdorf oder Charlottenburg, welches man hier findet. Es ist eher das ungeschminkte Berlin, das (einstige) Berlin der Arbeiter, Angestellten und Gewerbetreibenden, auf das man hier trifft. Das Berlin Zilles. Das Berlin von Bolle und seinem Jüngsten. Das ungeschliffene Berlin mit seinen Widersprüchen und Brüchen. Das facettenreiche Berlin der fabelhaften Anekdoten und ungehobelten Erinnerungen.

Der Gleimkiez-Guru Joseph Weißenberg. Foto: Wikipedia

Gleimkiez-Guru Joseph Weißenberg. Foto: Wikipedia

Gleimkiez: Heilende Hände, bewegte Bilder und eine grüne Narbe
Zum Beispiel aus der Zeit, als dieses Viertel noch ein wahrer Wallfahrtsort war. Nicht wegen der Kicker von Hertha BSC, die um die Ecke, dort
wo heute die Max-Schmeling-Halle steht, ihre ersten Matches austrugen. Sondern wegen Berlins berühmtestem Wunderheiler. Menschen aus allen Stadtteilen, ja aus der gesamten Region, pilgerten ab 1907 in die Gleimstraße und baten Joseph Weißenberg um eine Audienz. Der starke Geist und die magische Händen des „Magnetopathen und Heilkundigen“ würde sie von allen Leiden und Gebrechen befreien. Zumindest hofften sie das. Wie ein Gott wurde Weißenberg von seinen Anhänger verehert. „Ein Scharlatan und Sektierer!“, verteufelten ihn dagegen seine nicht minder zahlreichen Gegner.

Außergewöhnlich ist auch die bewegte Biographie des „Colosseums“. Das traditionsreiche Lichtspielhaus an der Schönhauser Allee / Ecke Gleimstraße überlebte in seiner nun fast neunzigjährigen Existenz die wildesten weltanschaulichen Wendungen. Doch noch immer werden in dem alten Kino stets die neuesten Streifen gezeigt. Heute ist der markante und längst modernisierte Bau des ersten Filmpalasts am Prenzlauer Berg so etwas wie ein Wahrzeichen des Viertels geworden.

Und dann sind da natürlich auch die Bilder von der Mauer, die vielen Anwohnern noch so lebendig vor den Augen flackern, als wäre alles erst gestern gewesen. 28 Jahre lang zerschnitt das schreckliche Grenzbauwerk die Gleimstraße und teilte den Kiez und die Welt. In Ost und West. In Kommunismus und Kapitalismus. In Nebenan und unerreichbar fern. In Freunde und Feinde.

Leuchtreklame des "Colosseum"-Filmtheaters. Foto: Sven Hoch

Leuchtreklame des "Colosseum"-Filmtheaters. Foto: Sven Hoch

Gleimkiez: Quirlige Urbanität und entspannte Wohnkultur
Die Mauer ist Geschichte und die Gleimstraße nun wieder ein verbindendes Element. Sie vereint Prenzlauer Berg mit dem Wedding. An der einstigen Nahtstelle zwischen Gut und Böse, Böse und Gut lockt heute der Mauerpark die Menschen zum Sonnenbaden und Karaoke-Singen. Und auch ansonsten hat sich in diesem Teil Berlins viel getan. Zwischen der geschäftigen Schönhauser Allee und dem beschaulichen Falk-platz hat sich eines der liebenswertesten Wohnviertel der Stadt entwickelt. Die ausgewogenen Formen und frischen Farben der Altberliner Fassaden bebildern charmant die Straßen. Man kauft in Läden ein, die „Eigenart“ oder „Bulettenschmiede“ heißen. Nachbarn treffen sich auf ein Schwätzchen vor der Haustür – oder auf ein Bier in der real noch existierenden Eckkneipe. Aus den vielen Kitas und Schulen stürmen mittags die Steppkes zu ihren wartenden Eltern. Einen Wunderheiler allerdings gibt es hier nicht mehr, dafür aber leckeren hausgemachten Wunderkuchen in den Cafés und Konditoreien. Wahrscheinlich ist der fürs körperliche Wohlbefinden auch viel bekömmlicher.

Wer im Gleimviertel lebt, muss für Partyspaß, Gaumenfreuden oder Kulturgenuß nicht weit laufen. Ein paar Blocks entfernt steppt rund um den
U-Bahnhof Eberswalder vor allem am Wochenende der Bär. Für den Absacker warten dann die Bars und Kneipen zwischen Lychener-, Schliemann- und Dunckerstraße auf die Nachtschwärmer. Wer kulinarische Köstlichkeiten sucht, wird am Kollwitzplatz mit seinen feinen Restaurants sicherlich etwas Schmackhaftes zu essen finden. Wer selber kochen will, kann sich die Zutaten ebendort beim berühmten Wochenmarkt besorgen. Ein ganzes Universum an Möglichkeiten eröffnet schließlich die Kulturbrauerei. Russisches Theater, Hollywoodstreifen oder Kunstausstellung, Salsa-Tanzen, Jazz- oder Rockkonzert, köstliches Vier-Gänge-Menü oder Berliner Currywurst – hier hat man die Qual der Wahl. Wem das alles nicht erreicht: der Alex und die Berliner Mitte sind keine anderthalb Kilometer entfernt – und schnell erreichbar dank hervorragender Anbindung an das dichte Berliner Nahverkehrsnetz.

Die grüne Oase des Falkplatzes - Italo-Restauraunt, Gründerzeitfassaden und ein Geschäft mit Gesundem in der Gleimstraße - Der schlanke Turm der Kulturbrauerei

Die grüne Oase des Falkplatzes - Italo-Restauraunt, Gründerzeitfassaden und ein Geschäft mit Gesundem in der Gleimstraße - Der schlanke Turm der Kulturbrauerei. Fotos: Sven Hoch

Die Mauerparksuiten: Wohnen auf Berlinerisch
Kein Wunder also, dass die Menschen gerne hier leben. Mitten im Gleimkiez – direkt an der Gleimstraße und in unmittelbarer Nähe zum Grün des Falkplatzes und des beliebten Mauerparks – entstehen in einem typisch berlinerischen Gründerzeitbau nun die Mauerparksuiten. Das vier- bis fünfgeschossige Gebäude-Ensemble besteht aus Vorderhaus, Seitenflügel und Gartenhaus, die allesamt im Jahr 1905 in damals typischer zeitgenössischer Architektur errichtet wurden. Die Gebäude werden nun sorgfältig restauriert und kernsaniert. Es entstehen rund 25 Appartements und Suiten sowie drei Gewerbeeinheiten.

Außenansicht der Mauerparksuiten

Außenansicht der Mauerparksuiten. Visualisierung: ISI

Die Gewerbeeinheiten befinden sich allesamt im Erdgeschoss des Vorderhauses und sind zwischen 58 und 107 Quadratmeter groß. Die Wohnungen bieten Wohnflächen zwischen 41 und 142 Quadratmetern und verfügen über durchdachte Grundrisse mit ein bis fünf Zimmern. Singles, junge Paare oder Familien sowie Senioren werden sich hier wohlfühlen. Alle Einheiten haben Terrassen bzw. Balkone.

Besonders attraktiv sind die drei Suiten in den Dachgeschossen des Vorder- und Gartenhauses. Von den Dachterrassen werden n die zukünftigen Bewohner einen herrlichen Blick über die Dächer Berlins genießen können – die Sicht auf markante Bauwerke wie den Telespargel (Fernsehturm) inklusive. Das grüne Herz des Hauses schlägt jedoch im Innenhof. Hier erwartet ein gepflegter Hausgarten die Bewohner zum „Seele-Baumeln-Lassen“. Ausstattung und Technik der Umbau- und Sanierungsarbeiten entsprechen den heutigen Standards.

Hohe Bauqualität
Alle Wohnungen werden als Eigentumswohnungen zum Kauf angeboten. Auch die Gewerbeeinheiten können erworben werden. Der Bauträger ist auf die Sanierung und Restaurierung alter Wohngebäuden spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert. Das Unternehmen besitzt einen eigenen Meisterbetrieb, der die die anspruchsvollsten Detail- und Restaurierungsarbeiten durchführt. Käufer einer Wohnung können auf Wunsch den speziellen Rundum-Sorglos-Service des Bauträgers in An-spruch nehmen. Dann kümmert sich der Bauträger in Kooperation mit einer erfahrenen Berliner Hausverwaltung um die komplette Verwaltung und Vermietung der jeweiligen Wohnung.

Attraktives Investment mit KfW-Förderung
Die Mauerpark Suiten werden gemäß den energetischen Standards der der Deutschen Energie-Agentur GmbH saniert. So können zinsgünstige Darlehen aus dem KfW-Programm 151 zur Finanzierung in Anspruch genommen werden. Insgesamt ein aus meiner Sicht sehr vielversprechendes Projekt, das dank günstiger Kaufpreise, einer attraktiven Mietrendite und vor allem der ausgezeichneten Lage in einem der begehrtesten innerstädtischen Stadtteile Berlins eine hohe Wirtschaftlichkeit mit einem hohen Wertsteigerungspotential verbindet.

Kontakt & Info
Wer weitere Details zu den Mauerparksuiten wissen möchte und/oder sich für eine der Wohnungen interessiert, kann die gewünschten Informationen (z.B. Grundrisse, Preise) über dieses Kontaktformular direkt anfordern.

Augewählte Lesetipps & Quellen:
„Grenzgänger. Wunderheiler. Pflastersteine. – Die Geschichte der Gleimstraße in Berlin.“ – Geschrieben von einer Berliner Autorengruppe unter Leitung von Annett Gröschner. Erschienen im BasisDruck Verlag 1998.

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