StadtArchitektur

Von Potsdams schönster Patronentasche

In der Potsdamer Yorkstraße zieht ein palastartiges Gebäude die Blicke auf sich, obwohl es ziemlich heruntergekommen ist. Manch einer wundert sich über die geringe Bautiefe, die das Haus aus einer bestimmten Perspektive wie eine Filmkulisse wirken lässt. Kaum jemand aber kennt seine bewegte Geschichte und jenen typisch preußischen Namen, den ihm der Volksmund verpasste.

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Pankow: Die irre Villa im Park

Das große alte Haus am Bleichröder-Park kennt fast jeder in Pankow. Zuletzt war hier eine Behörde untergebracht. Vor gut hundert Jahren aber war es eine luxuriöse Kurklinik für reiche Gäste. Ein Hauch jener Noblesse ist noch zu spüren. Jetzt soll die imposante Villa saniert werden und dort Wohnungen entstehen. Ein Blick auf das bewegte Schicksal dieses Gemäuers.

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Seifenblasen

Ernst Dronkes Beobachtungen zu Immobilieninvestments, Geldanlagen und allgemeiner Spekulation in Berlin. Ein pointiert-kritischer Blick auf die Verhältnisse in der Hauptstadt.

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Der Boarding-Palast am Kurfürstendamm 193/194 Berlin

Eloquente Bleibe im Wilden Westen

Vor mehr als 100 Jahren war der Kudamm Kult. Hier waren die Kreativen und Innovativen zu Hause. Mittendrin im wilden neuen Westen Berlins nahm eine Vision Gestalt an: der Boarding-Palast sollte den Reichen und Schönen als noble Herberge dienen. Originale Farbaufnahmen von 1913 zeigen die luxuriöse Farbenpracht im Innern des Adlon des Westens.

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Fassade Hiller-Brandtsche Häuser in Potsdam

Ungers großer Wurf

Potsdam sollte anderen europäischen Residenzstädten in Nichts nachstehen. Der alte Fritz startete deshalb ein städtebauliches Verschönerungsprogramm. Ein junger Baumeister nutzte seine Chance und schuf das erste Bürgerpalais der Stadt: die Hiller-Brandtschen Häuser. Und legte damit quasi den Grundstein für den reizvollen Charme der Havellstadt.

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Clay, Kennedy und Kalter Krieg

Kein Durchgang! Betreten verboten! Auch fast zwei Jahrzehnte nach dem Abzug der Amerikaner ist das einstige Hauptquartier der US-Army in Dahlem noch immer abgeriegelt. Eindrucksvolle Bilder von einem den meisten Berliner nahezu unbekannten Terrain, auf dem sich zahllose Spuren der jüngeren Berliner Geschichte finden lassen.

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Titel_Schinkel_Friedrichswerdersche Kirche

Schinkels schönes Schmerzenskind

Sie wirkt viel eleganter als der mächtige dunkle Dom am Lustgarten. Ihr Inneres überrascht durch ein helles und heiteres Ambiente. Der rote Sakralbau unweit des Kupfergrabens gehört zu meinen absoluten Lieblingsorten. Ihrem berühmten Schöpfer aber bereitete die zierliche Friedrichswerdersche Kirche so viel „Kopfzerbrechen“ wie kaum ein anderes seiner Werke.

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Haus Cumberland nach dem Brand

Schwarzer Freitag fürs Cumberland

Freitag der Dreizehnte. Welch ein Unglückstag für eines der anspruchsvollsten Bauprojekte in Berlin. Das prächtige und unter Denkmalschutz stehende Haus Cumberland geriet in Brand. Die Front am Kudamm wurde schwer beschädigt. Nicht betroffen sind offenbar die für hochwertige Wohnnutzung vorgesehenen Bereiche des Gebäudeensembles.

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