Stadtgeschichte

Schmargendorfer Höfe

Die Breite Straße ist ursprünglicher Kern und Hauptgeschäftsstraße des heute zum Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gehörenden Ortsteils Schmargendorf. Nicht nur in den vielen Einzelhandelsläden in den Vorderhäusern, sondern auch in den zahlreichen rückwärtig gelegenen Hofflächen spielte sich dort seit jeher ein vielfältiges Wirtschaftsleben ab. Ehemalige Stallungen und Remisen dienten als Werkstatt, Atelier und Lagerfläche für unterschiedlichste Kleingewerbe. Manche gibt es noch bis heute. Historische und aktuelle Fotos dieser bemerkenswerten Schmargendorfer Höfe.

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Der Kiez zu Potsdam

Der Hype um das mitunter schon disneylike anmutende Revival des Potsdamer Stadtkerns drängt so manche andere stadtgeschichtliche und/oder architektonische interessante Bereiche der brandenburgischen Landeshauptstadt ins Abseits. Oft ist das schade! Denn darunter befindet sich so manch tolles Original. Der Fischerkiez ganz im Südwesten der barocken Potsdamer Altstadt ist zum Beispiel so ein bemerkenswertes Kleinod.

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Klingelhöffers Meisterstück: Die Rote Kaserne zu Potsdam

Es war die Bewährungschance für einen aufstrebenden Baumeister. Er nutzte sie, errichtete eine Anlage, die zu den fortschrittlichsten ihrer Zeit zählte. Er schaffte eine Architektur, die auch heute noch beeindruckt. Die Geschichte der leuchtenden Backsteinbauten der „Roten Kaserne“ zu Potsdam ist bemerkenswert. 120 Jahre nach ihrem Bau wird sie fortgeschrieben.

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Funkerberg KW: Die Quadrillenhalle

Im dynamischen Süden Berlins wird ein einzigartiges Baudenkmal saniert: auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen entstehen in der ehemaligen Großfunkstation, der Geburtsstätte des deutschen Rundfunks, ganz besondere Wohnungen. Der zweite Bauabschnitt umfasst ein spektakuläres Objekt: die einstige Reithalle des Ensembles.

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Köpenick: Voigts Schatzinsel

Barockes Schloss, neugotisches Rathaus, märkische Bürgerpalais, dazu viel Fachwerk und Stuck: Anfang des 20. Jahrhunderts ist die von Dahme und Spree umfasste Köpenicker Altstadt voller baulicher Kostbarkeiten. Ein Kurztrip mit einem berühmten Zeitgenossen auf die schöne Insel, bebildert mit vielen historischen Fotos.

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Von Potsdams schönster Patronentasche

In der Potsdamer Yorkstraße zieht ein palastartiges Gebäude die Blicke auf sich, obwohl es ziemlich heruntergekommen ist. Manch einer wundert sich über die geringe Bautiefe, die das Haus aus einer bestimmten Perspektive wie eine Filmkulisse wirken lässt. Kaum jemand aber kennt seine bewegte Geschichte und jenen typisch preußischen Namen, den ihm der Volksmund verpasste.

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Der Boarding-Palast am Kurfürstendamm 193/194 Berlin

Eloquente Bleibe im Wilden Westen

Vor mehr als 100 Jahren war der Kudamm Kult. Hier waren die Kreativen und Innovativen zu Hause. Mittendrin im wilden neuen Westen Berlins nahm eine Vision Gestalt an: der Boarding-Palast sollte den Reichen und Schönen als noble Herberge dienen. Originale Farbaufnahmen von 1913 zeigen die luxuriöse Farbenpracht im Innern des Adlon des Westens.

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Fassade Hiller-Brandtsche Häuser in Potsdam

Ungers großer Wurf

Potsdam sollte anderen europäischen Residenzstädten in Nichts nachstehen. Der alte Fritz startete deshalb ein städtebauliches Verschönerungsprogramm. Ein junger Baumeister nutzte seine Chance und schuf das erste Bürgerpalais der Stadt: die Hiller-Brandtschen Häuser. Und legte damit quasi den Grundstein für den reizvollen Charme der Havellstadt.

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