Stadtgeschichte

Dahlemer-Diva-Titelbild-2

Dahlemer Diva mit American Spirit

Der Südwesten gehört zu den feinsten Adressen in Berlin. Jetzt beginnt dort in bester Lage ein spektakuläres Immobilienprojekt, mit dem sich das unter Denkmalschutz stehende ehemalige US-Hauptquartier in eine außergewöhnliche Wohn- und Parklandschaft inmitten der eleganten Villenviertel Dahlems und Zehlendorfs verwandeln wird.

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Titel_Schinkel_Friedrichswerdersche Kirche

Schinkels schönes Schmerzenskind

Sie wirkt viel eleganter als der mächtige dunkle Dom am Lustgarten. Ihr Inneres überrascht durch ein helles und heiteres Ambiente. Der rote Sakralbau unweit des Kupfergrabens gehört zu meinen absoluten Lieblingsorten. Ihrem berühmten Schöpfer aber bereitete die zierliche Friedrichswerdersche Kirche so viel „Kopfzerbrechen“ wie kaum ein anderes seiner Werke.

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Green Monument im Garde-Look

Sie galten als die Elite des Militärs: die Garde-Ulanen. Die preußischen Könige stationierten die stolzen und schlagkräftigen Kavallerie-Einheiten am liebsten in bester Lage: ganz nah bei sich selbst und den eigenen Schlössern und Residenzen. So auch in Potsdam. In unmittelbarer Nachbarschaft zur weltberühmten Park- und Schlosslandschaft von Sanssouci wird nun eine unter Denkmalschutz stehende ehemalige Reithalle der Ulanen zu einer modernen Wohnwelt im historischen Kleid.

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Titelbild Bürgerhaus Charlottenburg

Vom Bürgerspital zur Gartenresidenz

Das aus roten Ziegeln gemauerte Portal zieht die Aufmerksamkeit sofort auf sich. „Städt. Bürgerhaus“ steht darauf in altdeutscher Frakturschrift geschrieben. Einst von fortschrittlichen Geistern als Heim und Hospital für Berlins Kranke und Bedürftige konzipiert, wird das derzeit leerstehende Gebäudeensemble erneut Schauplatz eines besonderen Projekts. Unweit des Charlottenburger Schlossparks entsteht in den denkmalgeschützten Mauern eine einzigartige Wohnwelt, die Urbanität und Grün miteinander verbindet.

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Titelbild Haus Cumberland Teil 1

Das „Cumberland“ (1): Vom Traum des Fedor Berg

Die Vision seines Schöpfers war ein weltstädtisches Wohn- und Gasthaus vornehmsten Stils, ein echter Palast für solvente Reisende und betuchte Lebensabschnitts-Berliner. Die erste Luxusherberge im jungen Berliner Westen! Es kam ganz anders. Die glänzende Hotelkarriere endete aprut. Es diente wechselnden Nutzern, gar spröden Beamten. Mal stand es im Rampenlicht, oft auch im Abseits. Trotz vieler Brüche, die Fasson wurde stets bewahrt. Die bewegte Geschichte eines imposanten Baudenkmals am legendären Kurfürstendamm. Die Vita des „Haus Cumberland“.

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Ein Schloss am Steinplatz

Ein nagelneues Vorhängeschloss am eisernen Gartentor und dahinter ein jungfräuliches Dixi-Klo sind vielleicht so etwas wie die ersten beiden Schwalben am Ende eines langen, kargen Winters. Vorboten auf bessere Zeiten, denen man aber noch nicht so ganz glauben mag, obwohl man es doch so gerne würde. Vielleicht künden Schloss und Klo ja tatsächlich das langersehnte Erwachen eines der bemerkenswertesten Bauten in der Berliner City West aus seinem Dornröschen-Schlaf an.

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Spandau Eins-Neun-Fünf-Sieben

Historische Fotografien aus Spandau, aufgenommen zwischen März und Mai 1957. Ein besonderes Jahr für die Spandauer: Stadtjubiläum, Wiederaufbau, Wirtschaftswunder und Ostzone beschäftigen die Menschen – und stehen im Fokus der Kamera. Eine Online-Fotoausstellung.

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Keramikfries am Brunnen der Völkerfreundschaft

Womackas Nuttenbrosche

So richtig schön wird er wohl nie werden, der Berliner Alexanderplatz. Das ist vielleicht auch nicht wirklich wichtig. Denn was den Alex ausmacht, ist das Leben, das hier tobt. Seit jeher gehört der Platz zu den zentralen und beliebtesten Meetingpoints der Stadt. Wer sich heute hier verabredet, trifft sich unter den kreisenden Planeten der Weltzeituhr. Oder an der Nuttenbrosche.

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Endells entwürdigtes Erbe

Zweimal am Tag – mindestens – ärgere ich mich grün. Olivgrün. In diesem Farbton ist die Fassade meines Nachbarhauses gestrichen. Täglich muss ich daran vorbei, wenn ich aus der Uhlandstraße zum Steinplatz oder Zoo will. Das Gebäude gehört zu den wenigen erhaltenen Jugendstil-Bauten Berlins und steht seit langem unter Denkmalschutz. Dennoch – oder vielleicht auch genau deswegen – lässt man es seit Jahren verrotten und verfallen.

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